Die Juhu-Liste

Bei meinen akutellen Stöberreisen durch den Pinterest und Instagram-Raum bin ich auf folgenden Artikel gestoßen:
Woche 52: Eine Juhu-Liste zum guten Schluss
und habe festgestellt, dass das eine Idee ist, die ich auf jeden Fall aufgreifen und durchziehen will.
Jeden Tag ein Juhu, mit den abgearbeiteten Tasks, einer kurzen Sketchnote und etwas Schönem, das ich mir gönne.
Irgendwie eine schöne Verbindung der Gänseblümchen mit der guten, alten To-Do-Liste. Dann noch den Kernsatz der „drei To Dos pro Tag“ berücksichtigen und alles ist im Pudding. Oder?
Ich war mir zwar sicher, dass ich die 3×5-Methode schon mal ausgiebiger beschrieben habe, aber ich finde den Post nicht, deshalb noch mal von vorne.

Die 3×5-Methode nach Matthias Büttner zielt, wie GTD nach David Allen darauf ab, wie man im Büro- und Geschäftsalltag effizienter wird. So weit so gut. Nur geht es uns Depressiven oft gar nicht um Effizienz, sondern darum, überhaupt etwas geregelt zu bekommen. Aber auch da kann man meiner bescheidenen Meinung nach etwas lernen.
Von David Allen, dass man nicht irgendein WischiWaschi aufschreibt, das eventuell ein ganzes Projekt umfasst, sondern einen konkreten nächsten Schritt. Nicht „Irgendwie an ne neue Scheckkarte kommen“ sondern „Bank anrufen“.
Von Matthias Büttner, dass lange ToDo-Listen immer kontraproduktiv sind, denn die meisten Leute haben auch im Privatleben mehr ToDos als sie jemals fertig bekommen. Also, nimm Dir drei vor. Nur drei, die Du an einem bestimmten Tag erledigt bekommen willst. „Bank anrufen, Brot einkaufen, Wäsche waschen“. Drei Dinge. Drei Sachen, die nicht viel Zeit brauchen und die man ja doch irgendwie machen muss.
Ich selbst kombinieren das dann immer noch mit meinen MindPapers, mit Karteikarten die ToDo und Themenspeicher sind, die mir immer wieder Nachschub geben.

Also sollte die Juhu-Liste für mich eine Karteikarte sein. Mit drei Slots für drei ToDos, und mit Platz für viel Juhu als Belohnung wenn ich das alles erledigt habe. Oder so. Ich werde sehen.

A long, long time ago…

nicht in einer fernen Galaxis sondern auf diesem Blog, habe ich es geschafft, regelmäßig zu posten und euch an meinem Leben teilhaben zu lassen. Wie das so ist, manchmal fällt man in ein Loch und merkt nicht mal, dass man drin ist.
Das Loch war nicht mal die Depression, das Loch war schlicht und ergreifend so viel Arbeit, dass ich abends keine Luft mehr hatte und mir auch die Schreibpausen im Büro nicht abgnibbeln konnte.

Nachdem ich jetzt die Weihnachtspause mit Faulera und Sofalis verbracht habe und ein Zimmer weitergezogen bin, werde ich wieder alles tun, um jede Woche ein Update zu posten.

Auf ein neues Jahr, auf einen neuen Versuch.

Und: Viele, viele bunte Gänseblümchen!

Gänseblümchen der Woche #30

#30? Wow, ich blogge jetzt echt schon verflixt lange. Genauenommen seit über einem Jahr. Ui.

Montag: Versucht, die blaue Schweiz nachzuschlafen.
Dienstag: Gänseblümchen: Dass ich mich getraut habe, statts die Zähne zusammen zu beißen zu Hause zu bleiben, weil aus der Gangparese eine Gangataxie wurde und ich mich nicht verkehssicher fühlte.
Mittwoch: Nichtstun.
Donnerstag: Mittagessen mit einer liebe Kollegin.
Freitag: Fieberhaftes Schichtkuchen-Vorbereiten
Samstag: Noch mehr Blau. Diesmal haben wir Karlsruhe in einem stundenlangen Fight unter 50 lagen Blau gepackt. Blue Baklava.
Sonntag: Wieder nachschlafen… wenn man halt erst um vier ins Bett kommt…

Gänseblümchen der Woche #29

November. Grau, regnerisch, kalt. Die Tabletten reichen. Oder so ähnlich.
Gänseblümchen? Öh, ja, da war was. Wobei es die auf der Wiese zumindest fast noch gibt.
Also, letzte Woche war…
Montag: Gähn?
Dienstag: Gesangsunterricht.
Mittwoch: Apfeltaschen
Donnerstag: Knusperfrosche Brezeln zum Abendessen.
Freitag: Eine Lilie 😀 Eine wunderschöne, weiße Lilie.
Samstag: Blau. Wir haben die Schweiz mal eben verschwinden lassen. Das war megacool 😀
Sonntag: Neuen Kratzbaum für die Bonsaipanther ausgesucht. Diesmal darf es etwas kostspieliger sein… aber dafür wird der wahrscheinlich für die nächsten zwei Generationen halten.