MBSR-Einführungskurs

Der ist einen eigenen Blogpost wert. Ja, ich war skeptisch. Achtsamkeit ist so ein doofes Schlagwort. Andererseits gibt es das ja als MBCT auch in einer „Anti-Depri-Variante“ (…nur leider ist es da sauschwer, einen Kurs außerhalb eines Kliniksettings zu kriegen. Zumindest um Stuttgart rum.)

So sind wir also ins Allgäu gefahren, um an einem Wochenende mal in MBSR reinzuschnuppern. Was soll ich sagen? Ich war begeistert. Die Meditationselemente sind geführt, es gibt also immer die Stimme des Trainers, um sich festzuhalten bis man den Ablauf verinnerlicht hat. Das dann eben auch mit so wunderbaren Aussagen wie „nimm es wahr, aber mach keine Geschichte drum“.
Skizze, in der einzelne Elemente aus dem MBSR beschrieben werden.
Dann habe ich begriffen, dass ich nach der Definition von MBSR schon länger meditiere, mich auf meinen Atem konzentrieren und alle anderen Gedanken abschalten? Geht.
Insgesamt ist es, denke ich, eine gute Methode um sich selber zu zentrieren und sich immer wieder die wichtige Frage zu stellen „Ist das förderlich für mich? Ist das förderlich für die Allgemeinheit?“

Übrigens – das hier eingebundene Bild ist eine Sketchnote, in der ich die für mich wichtigsten Elemente des Wochenendes aufgenommen habe.

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