Der neue Job

Wo soll ich anfangen… also erst mal; durfte ich jenem schwäbischen Automobilzulieferer mit dem Ankerlogo treu bleiben.
Ich habe halt Abteilung und Fachgebiet gewechselt. Das aber so was von. Aus der Zentralbuchhaltung in eine reine Forschungs-und Entwicklungsabteilung.

Nachteile hat das Ganze de facto keine 🙂
– Arbeitsweg: sogar etwas kürzer, zwar mit täglichem Stau, dieser ist aber sehr berechenbar, weil er immer 10 Minuten dauert, es ist ein Ampelrückstau.
– Parkplatzsituation: konnte ja nur besser werden, hier gibt es mehr als genug Parkplätze für alle.
– Kantine: im gleichen Gebäude, besser geht ja schon fast nicht mehr. Wahlweise können wir in die „große Kantine“ am Haupttor laufen, dann haben wir gleich noch zwei Spaziergänge dabei.
– Büro: Frisch renoviert, alle Schreibtische sind elektrisch höhenverstellbar und wir haben (Tusch!) eine KLIMAANLAGE! Die wir auch noch selber regeln können, jeder Deckenauslass hat einen eigenen Thermostat an der Wand.
– Kollegen; total nett. Da ich wieder in einem internationalen Team arbeite, wird mein Englisch im praktischen Einsatz deutlich mehr gefordert als beim letzten Job, ich kann sogar meine vor langer Zeit erübten Softskills im Umgang mit Japanern wieder auspacken und einsetzen.

So gesehen kann der Sommer also kommen, ich werde mit kühlem Kopf weiterarbeiten und meine Jungs betreuen. Ich hab übrigens schon gestern gemerkt, dass ich am Ende des Tages deutlich mehr Körner übrig habe, wenn ich nicht den ganzen Tag mit der Hitze kämpfen muss.

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