Schubdate Nr. 4

Gestern war der erste Tag „ohne“, und wie jedes Mal der Tag, an dem nichts geht… Jeder Schritt ist dann einer zu viel, sobald ich stehe ist mir schwindelig und mit dem Sehen ist es auch abenteuerlich.
Heute ist es viel besser, scheint so, als ob ich es diesmal besser wegstecke. (Okay, das könnte auch daran liegen, dass es nur drei und nicht fünf Tage waren.)

Ich hab sogar schon geduscht und habe fest vor, zusammen mit der besten Ehefrau von allen einkaufen zu gehen.

Jetzt muss ich nur noch den Terpentinlappen im Mund loswerden. Das ist für mich immer das nervigste… Dieses Gefühl, eines dicken, schlecht schmeckenden Lappens auf der Zunge. Du kannst machen, was Du willst, der geht nicht weg. Alles was süß ist schmeckt… seltsam, und auch salzige Dinge oft merkwürdig. Ich halte mich dann immer dran fest, dass ich ja *weiß*, dass ich dieses oder jenes mag. Wie es in der Situation wohl einem Autisten gehen würde, der sowieso ein Problem mit Geschmack und Textur hat?

Die Kreativität hat sich in der Schubzeit übrigens ihre Ecke gesucht und gefunden, die Wikingerketten verdienen einen Extrapost und auch meine neuen Stempelchen.

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