Schubdate Nr. 1

Auch der Neurologe war sich nicht sicher, ob ich jetzt neben neuen Schub habe, oder ob nur die alte Narbe Theater macht. Nach dem Motto „better safe than sorry“ hauen wir drauf. Drei Mal Cortison.
Der Vorteil? In der Praxis gibts Patienten-WLAN, also kann ich nebenher bloggen. Wobei Tippen nur mit links sehr kreativ sein kann.
Die nächsten Tage werden also der Kreativität geweiht. Die aquafarbene Wikingerkette ist schon halb fertig und eben hatte ich beim Gespräch mit einer Mitpatientin einen Geistesblitz, was die Perlestrickliesel anbelangt. Wie gut, dass ein Baumarkt auf dem Heimweg liegt.
Ansonsten werde ich die beste Ehefrau von allen bekochen, heute gibt es Spaghetti mit selbstgemachtem Walnusspesto.

Nachtrag:
Walnusspesto
Man nehme: Einen Topf Basilikum, 16 Walnusshälften, ca 40 Gramm guten, echten Parmesan, natives Olivenöl extra, etwas Salz

Die Walnusshälften und den klein geschnittenen Käse mit den ersten zwei Esslöffeln Olivenöl klein mixen.
Dann nach und nach die Basilikumblätter reinmixen, immer wieder etwas Öl nachgießen und weitermixen, bis das Pesto eine angenehm cremige Konsistenz hat.
Gegebenenfalls noch etwas salzen, in ein Viertelliter-Marmeladenglas umfüllen.
Reicht für vier bis fünf üppige Portionen, für das Aufbewahren mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken.

Zeitaufwand? Einmal Spaghetti kochen. Bis das Wasser kocht und die Spaghetti gar sind, ist das Pesto fertig.

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