…mal wieder typisch…

Da rennt man mit ’ner bescheinigten Hochbegabung durch die Gegend und ist manchmal so deppert als könne man nicht auf drei zählen.
Was ich in dem Fall nicht zählen konnte, waren meine Urlaubstage, die ich dieses Jahr schon genommen habe bzw. noch zur Verfügung. Ich war mir bombensicher, dass ich dieses Jahr erst 5 von meinen neuen Urlaubstagen verbraten habe, also Ostern noch zwei nehmen darf. Satz mit X, war wohl nix. Also heißt es bis auf ein verlängertes Wochenende durcharbeiten.

Na ja, um es mit Bernd dem Brot zu sagen „alles ist wie immer, nur schlimmer.“ Das Wetter ist klasse, das Büro ist erstaunlich leer und ich kann vor mich hinwurschteln.

Auch das Auffinden von Gänseblümchen kostet aktuell keine große Arbeit, denn mir ist immer spontan bewußt, was denn nun eins ist. Und so selten sind sie auch nicht.

Zum Thema „das Wetter ist gut“ fällt mir noch was vom Wochenende ein. Ich wollte damit anfangen, unsere Räder nach dem Winter wieder fahrtauglich zu bekommen und habe mit Entsetzen festgestellt, dass wir die Akkus den ganzen Winter über drin gelassen haben. Im Freien. Bei Minustemperaturen. Mir ging das Zäpfle, denn E-Bike-Akkus sind nicht gerade günstig, schon gar nicht wenn man ein Stuttgarter Qualitätsprodukt verbaut hat und sich Bosch-Motoren an den Rädern leistet.

Ergebnis: Qualität lohnt sich. Nicht nur, dass wir Räder haben, mit denen wir auch bei ausgeschaltetem Motor super fahren können, dass die Motoren eine Reichweite zum Kopfschütteln haben, denn „bergab“ oder „selber getreppelt“ zählt ja nicht, nein, die Akkus sind sozusagen unkaputtbar. Ausgebaut, den Testknopf gedrückt und… „WHA???“ Voll. Zumindest fast. Also nicht kaputt gegangen, noch nicht mal tiefenentladen. Kompliment an die Entwicklung.

Tja, somit können dann die nächsten Radtouren kommen 🙂 Jetzt brauche ich nur noch einen Inschenjör, der mir sagt wo an meinem Mini was verstärkt werden muss, dass die Heckträgeraufnahme mehr als 50 Kilo (20 Kilo Heckträger plus zwei mal 15 Kilo Fahrrad) packt. So arg viel mehr brauchen wir ja gar nicht, mein Rad liegt (mit Akku) bei 23.5 Kilo, das der besten Ehefrau von allen hat zwei oder drei mehr. Die Akkus weggerechnet (jeder mit roundabout 2,5 Kilo) würde also ein Erhöhen der „Zuladungserlaubnis“ von 30 Kilo auf 45 ausreichen.

Klar ist das nicht ganz unproblematisch, weil wir von Scherkräften reden, nicht von purem Zug oder Druck, andererseits kann das Fahrgestell eines Mini ne AHK tragen. Na ja, kommt Zeit kommt Fahrrad – eh Ratgeber. Ich muss mich nur mal intensiver mit dem Thema befassen, denn der Mini ist definitiv als „Fahrradtransporter cum Urlaubs-geh-Auto“ besser geeignet als die geplante Mariquita der besten Ehefrau von allen, weil man ihn besser beladen kann.

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