Neue Woche, neues Glück

So, nu ist sie also da, die KW9. Die Geburtstagswoche des Montagsmodells „Julia“. Fühlt sich irgendwie merkwürdig an, aber eher deshalb, weil ich aktuell das Gefühl habe, als ob die beste Ehefrau von Allen dem Mini wesentlich gespannter entgegenfiebert als ich. Echt jetzt?
Ich selber sehe gerade einen Berg von kleinen Aufgaben, hinter dem gar kein Platz bleibt um sich zu freuen. Gut ist das nicht, Katastrophe aber auch keine. Offensichtlich kann man vor lauter Krimskrams auch das Wesentliche aus den Augen verlieren, ohne dass die Depression Laut gibt. Die aktuten Albernheitsanfälle, die ich immer wieder habe, die passen nämlich gar nicht zur Depri. Und so stelle ich fest: So ein Blog ist eine gute Selbstbeobachtungsplattform. Ohne dass ich diesen Blogpost schreibe, hätte ich darüber gar nicht nachgedacht.

Hatte ich auch einen Grund, diesen Post zu schreiben? (gemäß dem Motto „ich kam, sah, und vergaß was ich vorhatte“) Ja, hatte ich. Eigentlich wollte ich mich darauf beziehen, dass ich nach drei Tagen Urlaub (und fünf Tagen frei) heute den ersten Tag wieder an meinem Schreibtisch sitze und immer noch ziepende Oberschenkel habe. Fitness- und Koordinationstest war am Mittwoch Abend, um mein weiteres Training zu planen. Und – was soll ich sagen – im Bereich Fitness? Setzen, sechs. Nur die Koordination, die ist wirklich gut. Okay, das nun überrascht mich nicht. Aber ein Muskelkater, der mich eine ganze Woche lang plagt, von „nur ein paar Kniebeugen“? Aaaaahmmmm…. das wäre dann der Punkt an dem wir mal wieder feststellen: Nein, Julia, Du bist nicht gesund. Und… Du musst wirklich lernen, Dich nicht zu überfordern. Rechtzeitig „Nein“ zu sagen, bevor die Beine so am Arsch sind, dass Du vor Schmerzen und Muskelzittern die Treppe nicht mehr runterkommst. Ob ich das wohl irgendwann lerne?

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