Murphy was an optimist.

Eigentlich… eigentlich wollte ich in aller Ruhe am Wochenende darüber berichten, was ich in Sachen Zentangle im Lauf der letzten Woche so entdeckt und angestellt habe, und wie ich mich darüber gefreut hatte, dass der Nikolaus mir ein Zentangle-To-Go-Mäppchen aus eigener Werkstatt gebracht hat. Dann kam Freitag Abend und alles wurde anders.

Wir waren kurz in unserer lokalen Lieblingsboutique um die Daunenjacke zu kaufen, in die ich mich im Schaufenster verliebt hatte und hatten – wie immer – viel Spaß mit den Mädels. Die Daunenjacke passte, und ein paar andere Dinge fanden auch den Weg in die Einkaufstasche.

Beim Heimkommen fing dann aber das „Aaaaarrrrrggggg“ an. Die Tür war zwei mal abgeschlossen. Ehmmm… nicht von uns. So weit so … Hä? Lange Rede, kurzer Sinn – alle drei Minuten findet in Deutschland ein Wohnungseinbruch statt, diesmal waren wir dran gewesen. Alle Schubladen in den Schlafzimmern und im Bad rausgerissen, der Inhalt munter überall hinverteilt… Polizei angerufen. Die Streife stand dann innerhalb kürzester Zeit da und rannte hin und her, die Spuren sichern konnten die aber nicht, das würde am nächsten Tag die Kripo machen. Das bitterste war, dass wir also nicht aufräumen durften sondern die Nacht im nicht selbst verursachten Chaos verbringen mussten. Immerhin konnte ich mittels der Daten unserer Wetterstation problemlos sagen, wann die Einbrecher dagewesen waren, denn das sieht man auf dem Sonometer.

Die Kripo kam dann gottseidank gleich morgens um acht nach einem kurzen Anruf. Denen beim Spurensichern zuzuschauen und zuzuhören war spaßig. Feststellung: Die Diebe waren durch die Terrassentür reingekommen. Humf.

Nach dem Abgang der Kripo konnten wir dann endlich aufräumen und feststellen, was fehlte. Schmuck, alles was nach Gelbgold aussah, und diverse Uhren. Besonders frustig: ich habe eigentlich keinen Gelbgoldschmuck, nur Erbstücke von Oma. Ratet mal: Weg. Da bekommt man schon den Hass.

Wenn das Wochenende damit vorbei gewesen wäre, wär‘ ja alles in bester Ordnung. Aber neiiiinnnn. Samstag Abend verlor ich das Gleichgewicht und machte einen Salto vorwärts über den Couchtisch. Ergebnis: Ein verstauchtes rechtes Handgelenk und zwei wüste Prellungen am rechten Bein.

Und so sitze ich heute am Rechner und tippe zwar, aber das Autsch im Handgelenk ist immer präsent. Eigentlich bei allem was ich so mache.

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