Der Suez-Kanal braucht eine neue Schleuse…

oder… das Problem mit der Leiche.

Wie wohl alle Mitbewohner von freilaufenden Katzen haben wir immer wieder mal ungebetene Gäste in der Wohnung. Bei diesen kann es sich um Feldmäuse, Vögel (Rekord war übrigens ein Grünspecht) und Spitzmäuse handeln. In diesem Fall hatte uns unsere bernsteinäugige Göttin uns vor drei Tagen eine Spitzmaus mitgebracht, und sie laufen lassen. Sie hofft ja immer noch, dass wir das mit dem Jagen irgendwann lernen. Tja, um drei Uhr morgens habe ich schlicht geschlafen, und die beste Ehefrau von allen war auch nicht zum Jagen aufgelegt. Ende vom Lied? Die Spitzmaus verschanzte sich im Arbeitszimmer.

Wir stellten ihr eine Falle mit einem Stück Leberwurstbrot – das funktioniert in diesen Fällen sonst ausgezeichnet – aber die Falle blieb leer. Stattdessen verbreitete sich im Arbeitszimmer ein ekliger, süßlicher Gestank. Offen-riechlich war die Spitzmaus wohl über den Jordan gegangen und wir hatten heute Abend die undankbare Aufgabe, sie zu suchen. Horrorvision? Sie ist hinter einem der Bücherregale. Womöglich noch hinter dem aus massiver Buche. Der Schnüffeltest nach dem Lüften half uns allerdings, die Ecke präzise zu bestimmen und zu unserem Glück fand sich das Tierchen hinter dem Rollcontainer. Noch mal Glück gehabt. Für dieses Mal.

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